Simpego

Simpego goes AWS: Moderne Plattform für junge Versicherung

Die Versicherungsbranche hat sich gewandelt – vom klassischen Aussendienstmodell hin zu digitalen Multi-Channel-Vertrieben. Mit Produkten für ein modernes Zielpublikum, auf einem Markt, der sich verstärkt ins Netz verlagert. Die KundInnen tummeln sich vermehrt auf mobilen Apps, was das IT-System für Service-Anbieter businesskritisch macht. Entsprechend schnell, sicher, rund um die Uhr verfügbar und konstant optimiert müssen die unterliegenden Systeme für die Applikationen sein.

Wie bei Simpego, einer jungen Versicherung, die sich an eine ebensolche Zielgruppe richtet. Das Unternehmen, welches 2016 aus der Dextra entstanden ist, arbeitet mit einer Public-Cloud-Lösung basierend auf AWS. Dadurch sollen Skalierbarkeit, Performance und vor allem ständige Verfügbarkeit der Core-Business-Plattform gewährleistet werden. 

Um das System auf diese Vorgaben zu optimieren, suchte Simpego in Form einer Ausschreibung einen AWS Consulting Partner, der Stabilität und Sicherheit garantieren kann. Bevorzugt aus der Schweiz, weil man einerseits als Finanzinstitut an strenge Finma-Vorlagen gebunden ist und andererseits die Nähe zu den Business-Partnern schätzt. 

copebit nahm teil und gewann den Pitch. Sie überzeugten mit analytischem Vorgehen und einem abgestimmten Projektmanagementplan, welcher die gegebenen Faktoren effektiv mit technologischen Möglichkeiten kombiniert. Ein agiler Ansatz erlaubt, schnell auf Veränderungen eingehen zu können.

Zum Projektstart optimierte das Team zunächst die bestehende Plattform. Daraus entstand wiederum ein neues Projekt, welches der Versicherung ermöglicht, noch schneller auf Kundenbedürfnisse eingehen zu können – mit komplett datengetriebenem Businessmodell. 

Dazu ist ein interdisziplinärer Ansatz mit Sicherheit als Kernelement nötig, der auch Partner und Subdienstleister sicher und datenkonform einbindet.

ZITAT Fabian Schmid, CMO, SIMPEGO: “Ein moderner Cloud-First-Ansatz in der Infrastruktur ermöglicht uns, als kleines, aber stark wachsendes Unternehmen ideal mit unseren Kunden und Partnern zu skalieren. Dabei integriert sich unsere API-First-Strategie sowie unser stark datengetriebenes Businessmodell perfekt in die gewählte Infrastrukturlösung. Da unser Kerngeschäft schon vielfältige Herausforderungen mit sich brachte, haben wir beim Aufbau und Betrieb unserer Infrastruktur auf versierte Tech-Partner wie copebit und AWS gesetzt. Diese agieren auch sehr nah an unserer Branche und verstehen die gegebenen Challenges bestens.”

Technologisch sieht das so aus: 

  • AWS, zwei Accounts (zukünftig Landing Zone mit 10 Accounts)
  • EKS für Managed Kubernetes für die Container-Orchestration
  • MySQL als Datenbank, hosted auf Aurora, in Zukunft auf Autoscaled Aurora Serverless V2
  • CloudWatch für Monitoring und Alerting
  • OpenSearch und ElastiCache mit Redis
  • Control Tower für Foundation und Security

Komplexe Applikationen bringen hohe Anforderungen mit sich, die meist durch mehrere Partner abgedeckt werden müssen. Wie in diesem Fall. Dabei ist es wichtig, dass sich alle Beteiligten gut organisieren und kooperativ in den Dienst der Sache stellen: die hundertprozentige Zufriedenheit des Kunden.

Das klappte sehr gut. Gemeinsame Absprache, Definition von Verantwortlichkeiten und Umsetzung von solidem Schnittstellenmanagement waren der Schlüssel zum Projekterfolg: Heute ist die Systemstabilität rund um die Uhr gewährleistet. copebit performt mit schnellen Einsatzzeiten und einem guten Ausblick auf das neue, moderne System, welches auf einer hochsicheren, skalierbaren Plattform basiert. 

Zusätzlich bringt die neue Testing Stage noch mehr Zuverlässigkeit in den Rollout von neuen Applikations-Releases.

In Zahlen sieht das System aktuell so aus:

  • 3 AWS Accounts
  • 2 Stages
  • 2 EKS Cluster
  • 2 Aurora DB

In Zukunft (nach der Migration) so:

  • 10 AWS Accounts
  • 3 Stages
  • 3 Kubernetes Cluster
  • 3 Aurora DB Cluster Autoscaled

Simpego verfügt nun ausserdem über spürbar bessere Netzwerkintegration, einfacheres Handling für Reporting, höhere Security und mehr Automatisierung. Neben verbessertem Monitoring und Alerting, verkürzten Reaktionszeiten für Störungen und klar definierten Verantwortlichkeiten sind zudem noch modernere Infrastruktur-Features im Einsatz.

Aktuell arbeitet copebit am Umzug von bestehenden AWS-Accounts zu neuen, dem Abschluss alter Account-Dekommissionierungen und der Migration von Reporting- und Analyse-Tools. 

Ausblickend in die Zukunft prüft Simpego zudem den Umzug ihrer Applikation in die Schweiz – insbesondere für die vereinfachte Einhaltung der Compliance-Vorgaben.

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